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Dienstag, 30. November 2010

Brüder und Geschwister

Neuigkeiten im Bibel-Blog: Über einen Gesichtspunkt des Schriftverständnisses, das die Bibel selbst hat, habe ich hier geschrieben. Außerdem eine neue Notiz zur Sprache des Alten Testaments.

Freitag, 12. November 2010

Die Sprache des Alten Testaments

Über die Sprache des Alten Testaments habe ich hier etwas entdeckt.

Dienstag, 9. November 2010

Mit der Bibel in die Spur kommen

Wie die Bibel mich auf die richtige Spur setzt, steht hier.

Montag, 8. November 2010

Von der Wiege bis zur Bahre ...


Langeoog sehen und sterben -- eine Insel für jede Lebenslage:

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Wenn Gott asymmetrisch erscheint

Über die Einseitigkeit Gottes hatte ich früher schon mal was geschrieben.
Jetzt sind mir weitere Dinge aufgefallen -- ich habe sie im Bibel-Blog notiert.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Blog von Faszination Bibel

Seit einigen Tagen ist er online: Der Blog von faszination-bibel.net. Begleitend zum Magazin poste ich selbst und einige andere Autoren etwas über unsere Bibelleseerfahrungen -- also ähnlich wie hier im Wetter-Bericht. Der Bonus des Faszination-Bibel-Blogs: Leser kommentieren die Beiträge -- und das wird auch bereits genutzt.
Ich werde meinen Wetter-Bericht weiter bestücken. Bibel-Beiträge kommen jetzt zumeist im anderen Blog. Ich werde aber hier jeweils auf neue Beiträge hinweisen.
Und das andere: Das erste Heft von Fasziantion Bibel ist erschienen! Ich berichte hier über einige Beiträge aus diesem Heft.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Was heißt: gesegnet sein?

Vergangenen Sonntag – am 10.10.10. – war der „Micha-Sonntag“. Er erinnert mit Micha 6,8 an die Gerechtigkeit, die Gott von seinen Geschöpfen erwartet.
Die biblische Schriftlesung im Gottesdienst der FeG Marburg, den ich besucht habe, war der lange Abschnitt aus Matthäus 25,31-46: Jesu Rede vom Weltgericht. Die Menschen treten hier in zwei Gruppen vor den Richter: die Gerechten und die Verfluchten. Das wirft Fragen genug auf. Eine Sache aber sprang mir sofort ins Ohr:
Jesus redet die erste Gruppe an mit: „ihr Gesegneten“. Was meint er damit? Warum sind die, die Liebe praktiziert haben, gesegnet?
Der Segen besteht nicht darin, dass der Richter sie dann belohnt. Die „Belohnung“, die Konsequenz, wird vielmehr anders beschrieben: „Empfangt als Erbe das Reich, das für euch vorbereitet ist.“ Der Gedankengang ist: Ihr habt Zugang zum Reich Gottes <– denn <– ihr habt Liebe praktiziert.
Die Anrede „ihr Gesegneten“ kommt aber noch vorher. Sie bezieht sich nicht einfach auf die Belohnung. Worin besteht der Segen denn dann?
Antwortversuch 1: Diese Menschen sind handfest, materiell gesegnet. Denn sie besitzen etwas, mit dem sie „zu essen und zu trinken geben, beherbergen, bekleiden“ konnten. Sie haben Nahrung, Wohnung, Kleidung – Ausdrucksformen des Segens Gottes.
Antwortversuch 2: Sie sind gesegnet mit einem Leben, das Liebe enthält. Sie waren imstande zu teilen und das ist der Segen. Nicht das „Material“, das sie teilten, sondern die Bereitschaft und die Praxis des Teilens. Ob das dem Sinn des Textes nahe kommt?
Nächste Woche möchte ich hier noch einige weitere Beobachtungen zu diesem Bibelabschnitt zeigen, die meine Vermutung noch unterstützen – und weitere Ergebnisse der Rede Jesu zutage fördern.
Für heute habe ich nachzudenken darüber, was es heißt, gesegnet zu sein. In 2. Chronik 31,10 beschreibt der Hohepriester Asarja seine Sicht von Gottes Segen: Man hat materiell etwas für Gott abgegeben, man kam dabei selber nicht zu kurz, man konnte satt werden und es blieb noch etwas übrig. Das ist Segen – einschließlich des ersten Schrittes: Teilen.
Jesus spricht die „Gesegneten seines Vaters“ an. Was heißt: gesegnet sein? Mein Eindruck: Gesegnet ist, wer die Bereitschaft und die Praxis des Teilens in seinem Leben hat. Die Schönheit der Liebe und des Abgebens zu entdecken und daran Freude zu gewinnen – das ist Segen. Das Materielle kommt dann irgendwann auch noch.